| Zeit: |
Ereignisse: |
| Mitte 12. Jh. |
Das Erbe der Bregenzer Grafen geht an Pfalzgraf Hugo von Tübingen. Die Germanisierung des bisher rätoromanischen Rheintals beginnt.
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| um 1200 |
Hugo, der Sohn des Pfalzgrafen von Tübingen, baut die Burg Montfort und gründet die Stadt Feldkirch und nennt sich "comes montis fortis"; Graf von Montfort.
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| Mitte 13. Jh. |
Rudolf und Hugo von Motfort verwalten das Erbe gemeinsam, wobei Rudolf sich auf das linke Rheinufer mit Werdenberg konzentriert.
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| 1258 |
Das montfort'sche Erbe wird geteilt. Die Söhne von Rudolf erhalten den südlichen Teil Unterrätiens vom Walensee bis zum Arlberg und das linke Rheintal bis zur Herrschaft Sax.
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| ab 1258 |
Dauerfehden zwischen Montfort und der eng verwandten Linie Werdenberg.
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| 1269 - 1289 |
Werdenbergische Städtegründungen zur Sicherung ihrer Herrschaft: (vor 1269: Bludenz; vor 1271 Sargans und 1289 (urkundliche Erwähnung): Werdenberg.
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| 1277 |
Graf Hugo von Werdenberg kauft die Grafschaft Heiligenberg und wird (habsburgischer) Vogt in Oberschwaben.
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| 1342 |
Erbeteilung der Grafschaft Werdenberg ( Grafschaft Sargans und Grafschaft Vaduz) lösen sich.
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| 1378 |
Teilung der verbliebenen Grafschaft Werdenberg unter den Brüdern (Heinrich III. / Hugo IV. / Albrecht).
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| 1386 |
Sieg der Eidgenossen bei Sempach und
Näfels verhindert Verfall der Grafschaft Werdenberg. |
| 1404-1408 |
Appenzeller Kriege, die Brüder Hugo und Rudolf von
Werdenberg verlieren ihren Besitz im Rheintal. |
| 1404 |
Graf Wilhelm VII. von Montfort-Tettnang
gewinnt Schloss und Stadt Werdenberg. |
| 1482 |
Kauft Peter von Sax-Misox die Herrschaft Werdenberg. |
| 1484 |
Kauft die Stadt Luzern die Herrschaft
Werdenberg. |
| 1486-1517 |
Häufiger Wechsel der (verschuldeten) Herrschaft. |
| 1517 |
Der Stand Glarus kauft die Herrschaft
Werdenberg. Auf dem Schloss residieren in den folgenden 281 Jahren 97
Landvögte. |
| 1525 |
Erste Trübung des Verhältnisses Werdenberg / Glarus im
Gefolge der Bauernrevolten. |
| 1526 |
Reformation im Werdenberg (gefördert
durch Landvogt Jost Tschudi). |
| 1721-1725 |
Werdenberger Landhandel. Nach Unruhen stellt Glarus die
Ordnung mit militärischen Mitteln wieder her. |
| 1798 |
Einmarsch der Franzosen, Werdenberg kommt
an den Kanton Linth. |
| 1803 |
Werdenberg wird dem neuen Kanton St. Gallen zugeteilt. |
| 1956 |
Frau Frida Hilty schenkt das Schloss an
den Kanton. |
| 1960 |
Die Stiftung Pro Werdenberg wird gegründet und mit Mitteln
von Bund und Kanton ausgestattet. Unter der Leitung des Architekten und kantonalen
Denkmalpflegers Walter Fierz (1908-1979) und des Architekten Hansruedi
Dietschi werden zahlreiche Restaurierungen durchgeführt. |
| 1980 |
Wird das Seeufer neu gestaltet. |
| 1990 - 1998 |
Die Historisch-Heimatkundliche Vereinigung Werdenberg (HHVW)
kauft das Schlangenhaus im Hinterstädtli. Nach Errichtung der Stiftung
Regionalmuseum Schlangenhaus wird im Schlangenhaus ein historisches Museum
der Region Werdenberg eröffnet. |